Zweieinhalb Monate arbeitete Sabrina Stettler bei Battere als Praktikantin. Leider hat jede Vorstellung ein Ende. Was sie hinter den Kulissen bei uns miterleben durfte, erfahrt ihr in ihrem Blogpost. 

kiss the monkey3

Wie macht man sich zum Affen? Bei dieser Frage kommen mir gleich einige Beispiele, die ich in den letzten zwei Monaten tatsächlich erlebt habe. Man kann mit einem Helm und Motorradhandschuhen ein Meeting abhalten – zum Beispiel. Man kann mit dem wasserfesten Rotstift auf das Whiteboard schreiben und dann minutenlang versuchen, das Geschriebene mit Spucke wegzuwischen – zum Beispiel. Man kann ein Affentheater um einen Lithium Ionen Akku machen – zum Beispiel. Oder man arbeitet bei Battere – hier ist man per Definition ein Affe.

Akt 1: Der kleine Affe bei Battere
Vor 1’683’000 Sekunden bin ich bei dieser Battere-Affenbande aufgetaucht und seither ist mir die Zeit in Ping-Pong Geschwindigkeit um die Ohren geflogen. Ernsthaft, habt ihr schon einmal einen Ping-Pong Ball an den Hals, Kopf oder an die Finger gekriegt? Das tut… nein, tut es nicht, aber es könnte weh tun, wenn der Ball aus heissem Magma bestehen würde – zum Beispiel. Zu meiner Person gibt es nicht sonderlich viel zu sagen. Blond, blau, schlau sagt das Maturitätszeugnis. Blond, blau, flau meint Edwin, mein Arbeitskollege, wenn er wieder gegen mich im Ping-Pong gewonnen hat. Aber eben, “früh übt sich, was ein Silberrückenwerden will”. Und als der little Monkey der Firma (Für Normalsterbliche: Das ist das Gleiche wie eine Praktikantin nur eben cooler) mache ich genau das: Meine Aufgabe ist es dem Gorilla, Bonobo, Schimpansen, Lemuren und Orang-Utan unter die haarigen Arme zu greifen, wo es gerade nötig ist und so viel von dessen Weisheiten zu lernen, wie in nur zweieinhalb Monaten möglich. (Ernsthaft, nicht nur Noodle, der Chow Chow von Can, ist in diesem Büro behaart.)

silber kugel
Hier sind einige Affen beim wohl verdientem Feierabendbier.

Akt 2: Wissen ist Macht
Tatsächlich habe ich schon allerlei Nützliches gelernt hier. Muss ich ja auch, wenn ich im Sommer mein Umweltingenieurwesen Studium antreten möchte. Jetzt weiss ich – zum Beispiel – wie die Firmensprache der Zukunft aussieht. Anglizismen waren yesterday. Heute werden direkte Übersetzungen aus dem Englischen gebraucht. So meinte Can einst:

“Come on! So hard ischs nöd. Wenn de Datebase dropsh duesch scho die ganze Dings dingsle. Das isch Key. Ich zeig der die Story susch wenni wieder im Office bin. Chume aber ersch uf de Lunch. Muss jetzt de Crap fertig programmiere. Macht mich crazy eyy.”

– das ist Battere Sprache live.

Affenzenmeister
Andi nach einer Woche harter Arbeit.

Akt 3: Humor?
Dank Battere weiss ich auch, was es heisst, Sprüche zu Klopfen. Bei uns im Büro fallen die wie die Affen von den Bäumen, wenn die Bulldozer im Amazonas vorrücken. Bis heute weiss Ich nicht, was Edwin am Anfang meiner Battere Zeit mit “kiss the monkey” meinte. Entweder war tatsächlich vom lebensgrossen Papaffe die Rede oder unser Tessiner litt unter einer längerfristigen Mischung aus Amnesie und Wahnshin, weil er sich auf  Mirko bezog. Zum Glück versteht unser CEO und Silberrücken Andreas auch nicht alle Witze. Dafür versteht er es, sich mit Dorena um den Mittagsschlafplatz zu streiten. Manchmal ähnelt er einem grossen Kaugummi, der auf dem Sofa zerläuft und dem man möglichst aus dem Weg gehen möchte. Tatsächlich ist Schlafen in unserem Battere Büro gar nicht so einfach. Erst wer trotz Edwins Après Ski Musik, dem lautem Schnarchen von Noodle und dem pieps Geräusch der Scanner schlafen kann, darf sich Affenzenmeister nennen.  

Akt 4: Was wir tun
Wer nun denkt, dieser Affenzirkus dient nur der Unterhaltung, der hat völlig recht. Liebe Leser, Battere dient eurer Unterhaltung, indem wir euch den allerfeinsten Solarstrom für euer Mobile Phone zur Verfügung stellen. (Ehrlich, der ist wirklich lecker, schmekt wie Zitrone.) Wir koordinieren den Kauf der Akkus, das Laden, bekleben, putzen und verteilen unsere lieben Geräte gleich von Hand, damit Ihr nach dem Ausgang noch Candy Crush spielen könnt – zum Beispiel. Wir entwerfen Lieferboxen, die möglichst nachhaltig sind, und programmieren, was das Zeug hält, damit ihr bald in der ganzen Schweiz einen Battere Akku ausleihen könnt. Und all das tun wir mit einer ganzen Herzkammer – die andere gehört leider schon Noodle.

Akt 5: Mein Fazit
Dieses Affentheater hat mir unglaublich gut gefallen. Das Team ist ansteckend motivierend, an jedem Tag fliessen kreative Gedanken – auch in Helm und Motorradhandschuhen – und die zwischenzeitlich handfeste Arbeit bringt Abwechslung ins Leben. Ich mache mich gerne wider einmal zum Affen.

ski weekend
Spass und Arbeit stehen nahe beieinander. Hier sind wir am Battere Ski-Weekend.

Kabel reinigen
Kabel-Putzmarathon

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