Ur leiwand! Chimpy gibt es jetzt auch in Wien

Ur leiwand! Chimpy gibt es jetzt auch in Wien

Ur leiwand! Chimpy gibt es jetzt auch in Wien

In Österreichs Hauptstadt gibt es jetzt auch Chimpy Powerbanks zu leihen.

In Österreichs Hauptstadt gibt es jetzt auch Chimpy Powerbanks zu leihen.
Gepostet am November 10, 2020   |   Von  clement

Nicht nur Schnitzel, Kaffeehauskultur, Sachertorte und Fiaker (wow, alle Clichés mal eben abgefeiert) lassen sich in Wien geniessen, sondern seit November auch Chimpy Powerbanks leihen. Von leeren Handyakkus geplagte Wienerinnen und Wiener können von nun an ebenfalls problemlos unsere kleinen grünen Powerbanks ausleihen.

Möglich macht das ein flächendeckendes Netz an Leihstellen, den sogenannten Trafiken. Dort erhält man jetzt neben Zigaretten, Rubbellosen und Snacks für eine Leihgebühr von 3€ auch die Leih-Powerbanks mit Affen drauf. So kann man endlich auch in Wien mit bloss 5 Prozent Akku das Haus verlassen und sich sicher sein, im Zweifelsfall nie ohne Power zu bleiben.

Neben Berlin, Hamburg, Paris, Barcelona und natürlich der Homebase Zürich ist Wien die nächste Metropole, die auf der Chimpy-Map grün eingefärbt wird. Und es werden noch zahlreiche Folgen… stay tuned & charged.

Wir holen deine alten Chimpy Powerbanks ab!

Hast du auch Chimpys zuhause, die schon mehrere Monate unbenutzt in einer Schublade dahinvegetieren? Dann nutze jetzt die Chance, ihnen wieder neues Leben einzuhauchen - und dabei sogar noch Trinkgeld zu erhalten.

Gepostet am Juli 31, 2020   |   Von  clement

Mit dem “Chimpy Return Day” bieten wir unseren Kunden eine einfache und einmalige Möglichkeit, alte Chimpys bequem wieder in den Kreislauf zu bringen.

Denn am 20. August ist in der Stadt Zürich der “Chimpy Return Day”. Und so funktioniert’s:

  • Kunden melden sich bequem via Formular an 
  • Alte Chimpys (vor mehr als 3 Monaten ausgeliehen) werden in den Milchkasten gelegt oder mit an den Arbeitsplatz genommen
  • Chimpys werden von uns mit dem Velo abgeholt und 3 Franken pro Chimpy Powerbank als Trinkgeld in den Briefkasten gelegt
  • Die Chimpys werden wieder aufgeladen und anderen zur Ausleihe zur Verfügung gestellt.

Der Chimpy Return Day hilft, Ressourcen einzusparen 

Unser Service basiert darauf, Produkte zu teilen und damit möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen. Im Gegensatz zu Kaufen und Besitzen lassen sich mit einem Sharing-Produkt, in unserem Falle Powerbanks, enorm viele Ressourcen einsparen. Die Herstellung einer neuen Powerbank benötigt rund 1,5 kg Co2. Das entspricht etwa 15km Autofahren mit einem Kleinwagen. Da kommt natürlich einiges zusammen. Unser Ziel ist es, möglichst viele alte Chimpys zurück zu bekommen, weil wir unseren Service so nachhaltig wie möglich gestalten wollen. Deshalb laden wir unsere Powerbanks übrigens auch zu 100% mit Solarstrom.

Am Chimpy Return Day teilnehmen

Hilf mit, dass Teilen und Ausleihen in Zukunft noch mehr etabliert wird. Nutze die Chance, die für dich nutzlosen Powerbanks wieder ins System zurück zu bringen, ihnen neues Leben einhauchen und nebenher noch etwas Trinkgeld kassieren. Hast du Fragen, schreibe uns auf chimpy@heychimpy.com oder über Whatsapp.

Für mehr Infos besuche:

www.chimpy.ch/return-day

Ist das noch Werbung oder schon Kunst

Sie sind bunt, sie sind frisch, sie sind einfach affengeil: Die Rede ist selbstverständlich von den neuen Chimpy Werbe-Sujets, die auszogen, Europa zu erobern.

Wer in den letzten Tagen und Wochen in der Schweiz zum Kiosk musste, um seine Zigarettensucht zu befrieden oder eine Packung Kaugummis zu klauen, der konnte sie nicht nicht sehen: die neue Werbekampagne von Chimpy. An hunderten Verkaufsstellen unseres bärenstarken Partners hingen die guten Stücke an Wänden, Zeitungszustellern, klebten auf der Kasse oder – festhalten – waren sogar als Screen-Videos animiert.

Mit dem neuen frischen Look streiften wir endgültig den Virus-Mief von den Schultern und begrüßten den Sommer mit offenen Armen. Und weil neben der Schweiz auch dem EU- Europa ein bisschen Farbe nicht schaden konnte, haben wir unsere Werbekampagne kurzerhand zum Exportschlager gemacht. Soll heißen: Die feinen Werbemittel gibt es auch in Deutschland, Paris und Barcelona zu sehen.

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Moment, war da nicht noch was? Ja und Nein.
Eines unserer Sujets (Preisfrage: welches!?) wurde im Zuge der Proteste rund um die Black Lives Matter Bewegung nämlich als rassistisch gebrandmarkt. Shitstorm? Wenn zwei Mails ein Shitstorm sind, dann ja. Nichts desto trotz wurden die Beschwerden klarerweise von uns ernst genommen und konnten auch mit den entsprechenden Personen zum Glück geklärt werden. Eine Aufgabe, die Creative Brand Manager Clement (jep, auch Verfasser dieses Textes) übernommen hat. Die Reaktion, als er (also ich) das erste Mal von den Anschuldigungen hörte:

Banker, lasst die Hosen runter!

Wie kurze Hosen zum Klimaschutz beitragen können – und wieso Banker verdammt nochmal ihren Anteil leisten sollten.

Durchwegs herbstlicher Ausblick aus unserem Büro.

Schluss. Aus. Das war´s. In der Schweiz, Europa und auf der gesamten Nordhalbkugel hat seit gestern, 23. September, Punkt 09:50 Uhr, der Herbst begonnen (selbst Google liess zu diesem Anlass ein Doodle springen). Der Sommer ist nun also offiziell zu Ende. Und was war das wieder für einer. Nach einem etwas holprigem Start, ächzte anschliessend beinahe ganz Europa unter neuen Rekordtemperaturen. Auch wir bei Chimpy kamen in unserem Zürcher Büro ganz schön ins Schwitzen. Was macht man in solchen Fällen? Genau, sich ausziehen. Oder zumindest fleissig ablegen.

Shorts. Der Horror der Arbeitswelt.
Während Frauen an ihrem Arbeitsplatz problemlos unter anderem zu Kleidern und Röcken greifen können, sieht die Lage für Männer etwas anders aus. Denn sobald das Thermometer im Büro Richtung 30 Grad klettert, stehen Männer vor einer misslichen Lage. Kurze Hosen sind nach wie vor in vielen Berufsfeldern ein No-Go. Sie sind verpönt, sozusagen ein Offenbarungseid des schlechten Geschmacks, der Inbegriff des Untergangs der Zivilisation. Weil das männliche Beinkleid im Büro lang bleiben muss, die Temperaturen in den Sommermonaten aber zunehmends in die Höhe schiessen, führt das unweigerlich dazu, dass Klimaanlagen immer öfter und länger zum Einsatz kommen. Das wiederum steigert seit vielen Jahren den Energieverbrauch. So soll sich bis ins Jahr 2050 der weltweite Stromverbrauch für Kühlung vermutlich verdreifachen, sollten die Geräte nicht effizienter werden [1].
 Fachleute vom Rocky Mountain Institute gehen sogar davon aus, dass allein Klimaanlagen in Wohnräumen die Erde bis ins Jahr 2’100 um ein halbes Grad Celsius erwärmen werden [2]. Was also tun?

Wäre es nicht besser, auch Männer dürften sich dem Wetter entsprechend anziehen, ohne eine Abmahnung oder zumindest verächtliche Blicke zu riskieren? Im Namen des Klimaschutzes: Verdammt nochmal ja!
Seit Jahren schon gehen wir mit gutem Beispiel in Shorts voran. „Kurze Hose und stolz darauf“, lautet unser Schlachtruf. Denn für den Klimaschutz zeigen wir gerne mehr Bein – und der Klimaanlage die kälteste Schulter. Das spart Energie und trägt zum Klimaschutz bei.

       
(Nicht alle stolzen Short-Träger haben es auf das Foto geschafft, ein Paar Shorts machte bspw. dieses Foto) 


Banker als Klimaretter? Wir sind für eine neue Kleidervorschrift. 
Doch was wäre erst möglich, wenn nicht bloss das kleine Chimpy Office beim Einsatz von Klimaanlagen sparen würde, sondern ganze Gebäude, ganze Industrien? Als Rechenbeispiel haben wir eine Branche hergenommen, die nicht unbedingt dafür bekannt ist, die Welt zu retten: Die Bankenbranche. Sie ist dafür umso bekannter für ihre strengen Kleidervorschriften (unsere Hausbank bitten wir an dieser Stelle sicherheitshalber schon mal um Verzeihung).

Wir von Chimpy sehen anhand unseres eigenen Beispiels: Wenn es Männern erlaubt ist, kurze Hosen zu tragen, ist es ihnen klarerweise auch schlagartig nicht mehr so heiss. Die Nutzung der Klimaanlage kann bei Banken so an zahlreichen Tagen eingespart werden, schliesslich machen Männer 62 % der Belegschaft im Schweizer Bankensektor aus [3]. Durch einen häufigeren Verzicht auf die Klimaanlage könnten so alleine in der Schweiz so knapp 21,3 Millionen Kilowattstunden eingespart werden (siehe Rechnung unten). Zum Vergleich: Das entspricht dem jährlichen totalen Stromverbrauch von über 3’000 Schweizerinnen und Schweizern [4] beziehungsweise ist mehr, als der jährliche Stromverbrauch der gesamten Gemeinde Murgenthal AG. “Und was ist mit den Frauen?“, hören wir bereits rufen. Wir gehen davon aus, dass Frauen tatsächlich ebenfalls gerne öfters auf die Klimaanlage verzichten würden – sie frieren wissenschaftlich bewiesen leichter, als Männer [5]. Also Win-Win-Win für Männer-Frauen-Klima, sehr schön.

Wir fordern deshalb: Schluss mit den Eitelkeiten, her mit der Kurze-Hose-Pflicht für Banker.
Multipliziert man die 21,3 Millionen kWh Ersparnis übrigens noch mit den dadurch verursachten 181.5 g CO2 pro kWh [6] ergibt das knapp 3’865 Tonnen CO2. Dabei entspricht 1 Tonne CO2 einer Fahrt von 7’750 Kilometern mit den neuesten VW Golf Modellen [7]. Wenn man den Verbrauchswerten von VW glauben schenken mag (*hust*) macht das in Summe knapp 30 Millionen Kilometer, oder mal eben 748 Weltumrundungen im Golf (Banker können sich an dieser Stelle auch gerne ausrechnen, wieviel Asche man an Energiekosten sparen könnte).

Milchbüchleinrechnung? Vielleicht. Natürlich hat sie keinen Anspruch auf absolute Richtigkeit. Dafür sind wir zu wenig leidenschaftliche Mathematiker und Wissenschaftler und zu sehr einfach ein paar Dudes in Shorts. Wir haben diese Rechnung jedenfalls nach bestem Wissen und Gewissen aufgestellt und waren dabei mit unseren Quellenangaben bestimmt genauer als so mancher Politiker bei seiner Dissertation [8]. Wir laden aber gerne dazu ein, eine eigene Rechnung aufzustellen – auch die lieben Leute der grossen Bankhäuser. Mit Zahlen sollte es bei ihnen ja klappen. Ergebnisse bitte an shortsforclimate@heychimpy.com (#shortsforclimate). Wir freuen uns darauf. Und wer weiss: Vielleicht retten Banker schon bald zwar auch in Zukunft wie gewohnt lieber ihren Bonus als die Erde, tragen aber zumindest ein kleines Stückchen dazu bei, den Klimawandel auf ihr zu stoppen. Na dann mal bis zum nächsten Sommer!


Und so haben wir gerechnet: 

Der Energieverbrauch von Klimaanlagen ist für den Laien (uns) nicht einfach zu berechnen. Bankengebäude sind keine beschaulichen Wohnräume, sondern oftmals stattliche Gebäude. Für sie gibt es allerhand Klimaanlagen, wie zentrale und dezentrale Klimaanlagen, raumlufttechnischen Anlagen (RLT) oder alternativ dazu aktive/passive Kühlung mit Wärmepumpen [9,10,11]. Um hier exakte Zahlen zur Kühllastberechnung aufzustellen, müsste man: Verluste durch die Gebäudehülle, Interne Lasten wie Maschinen und Menschen, Einstrahlung durch die Sonne abzüglich allfällige Beschattung, herunterkühlen des Anteils Aussenluft, hygienische Luftwechsel und vieles mehr einberechnen. Puh, also viel Zeug, das man berücksichtigen muss. Wir haben es uns etwas einfacher gemacht und mit dem HLKS-Ingenieur (Heizung-Lüftung-Klima-Sanitär ) unseres Vertrauens gesprochen. Das Ergebnis: wir haben für unsere Rechnung den Wert von 30 Watt Kühlleistung für 1m³ Raum genommen, das wiederum ergibt 10 Watt Stromverbrauch pro Stunde Kühlung. 

Je nach Region kann es in der Schweiz bis zu über 80 Sommertage mit Temperaturen von mehr als 25 Grad Celsius haben [12]. Für die Rechnung nehmen wir für uns einen Durchschnittswert von 70 Tagen an. Gehen wir davon aus, dass davon 70% Arbeitstage sind, ergibt das 49 Tage, in den die Klimaanlage zum Einsatz kommt. 

Gehen wir davon aus, dass die Anlage 8 Stunden am Tag genutzt wird, sind das in Summe 392 Stunden. In der Schweiz beträgt der durchschnittliche Büroflächenverbrauch in der Finanzdienstleistungs-Branche 20m² pro Person [13]. Derzeit sind Schweizweit 90’660 Menschen im Bankensektor beschäftigt [3]. Daraus ergibt sich eine geschätzte Bürofläche von 1’813’200m². Gehen wir davon aus, dass die Beschäftigten in Räumen mit einer Mindestraumhöhe von 3,00 m arbeiten, so ergibt sich ein Raumbedarf von 5’439’600 m³. Multipliziert mit dem Energieverbrauch von 10 Watt pro Stunde pro m³ und multipliziert das Ergebnis mit der Einsatzzeit von 392 Stunden, ergibt das einen gesamten Energieverbrauch von 21’323’232’000 Wattstunden oder 21’323’323 kWh. 


*
Rechtschreibfehler sind wie immer gewollt oder werden billigend in Kauf genommen. Grammatik-Freaks schreiben bitte an: heychimpylerntmalschreiben@iamnotfunatparties.nowhere

 

 

QUELLEN:
1. IEA „The future of cooling“ 
https://www.iea.org/futureofcooling/

2. Rocky Mountain Institue
https://rmi.org/wp-content/uploads/2018/11/Global_Cooling_Challenge_Report_2018.pdf

3. Bericht «Die Banken in der Schweiz 2018» der SNB. https://www.snb.ch/de/mmr/reference/banks_2018/source/banks_2018.de.pdf

4. Statistikportal Statista
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/291728/umfrage/pro-kopf-stromverbrauch-der-schweiz/

5. FAZ
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftswissen/deshalb-frieren-frauen-im-buero-eine-studie-13733835.html

6. BAFU
https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/klima/klimawandel–fragen-und-antworten.html#-1202736887

7. VW Golf Verbrauch
https://www.volkswagen.at/modelle/124g-modelle/golf

8. Guttenberg

https://de.wikipedia.org/wiki/Plagiatsaffäre_Guttenberg

9. Klimanlagen-Typen
https://www.kampmann.de/hvac/einsatzbereiche/buerogebaeude

10. Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Klimaanlage


11. Baunetzwissen
https://www.baunetzwissen.de/gebaeudetechnik/fachwissen/kuehlen-klimatisieren

12. Hitzetage
http://www.meteozurich.ch/?tag=hitzetage

13. Studie «Büromarkt 2017» des Immobilienberaters JLL
https://www.jll.ch/de/trends-and-insights/research/buromarkt-schweiz-2017


14. “Boy that escalated quickly” Meme inspired by Anchorman
https://en.wikipedia.org/wiki/Anchorman:_The_Legend_of_Ron_Burgundy