Gestern Abend wurde in der Umweltarena in Spreitenbach zum zweiten Mal der nationale Zurich Klimapreis verliehen. Aus 108 eingereichten Projekten, haben wir es unter die letzten drei geschafft. Wir freuen uns sehr über den mit 20’000 CHF dotierten dritten Hauptpreis und gratulieren den Gewinnern des ersten Preises Gemeinde Hohentannen und des zweiten Preises Coop/Feldschlösschen/Eforce.

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Grosse Freude beim Team mit Scheck

Rückvergütung der Lenkungsabgabe

Der Klimapreis ist ein feine Sache. Er wird von der Zurich Versicherung getragen, die damit ihre Rückvergütungen aus der CO2-Lenkungsabgabe wieder in nachhaltige Projekte investiert.  Mit dem Klimapreis fördert die Zurich Versicherung Projekte, die zu Reduktion der CO2-Emissionen beitragen, den Ressourcenverbrauch senken, die Energieeffizienz steigern oder entsprechende Verhaltensänderungen bewirken.

Inspirierende Keynotes

Klimapreisverleihung_2014_HP_Platz-3_Batt.re_2Zurich Schweiz CEO Joachim Masur eröffnete den Abend und begrüsste die Anwesenden. Auf ihn folgte Stephan Sigrist vom W.I.R.E Think Thank. In seiner sehr unterhaltenden Keynote forderte er Ungehorsam, wenn es darum geht, Nachhaltigkeit durchzusetzen. FDP-Nationalrat Ruedi Noser richtete sich dann vor allem an die Startups im Raum und machte uns allen Mut. Er selber hätte nie einen Preis erhalten mit seiner Firma und war trotzdem erfolgreich.

Hauptpreise

Den ersten Preis hat die Gemeinde Hohentannen im Kanton Thurgau abgeräumt. Die Gemeinde beschloss 2007 Energie-autark zu werden und hat dies mittlerweile dank diversen Fotovoltaik-Anlagen auch geschafft.

Der strombetriebene LKW Eforce im Einsatz für Feldschlösschen
Der strombetriebene LKW Eforce im Einsatz für Feldschlösschen

Den zweiten Preis hat das Startup E-Force gemeinsam mit ihren Kunden Feldschlösschen und Coop geholt. E-Force hat einen Laster auf Elektrobetrieb umgerüstet. Der LKW hat eine Reichweite von 300 Km und wird von Feldschlösschen und Coop vor allem im städtischen Verkehr eingesetzt.

Sonderpreise

Neben den drei Hauptpreisen wurden noch vier je mit 10’000 Franken dotierten Sonderpreise vergeben.

  • Zernez Energia 2020: Die Gemeinde Zernez will bis 2020 ihren gesamten gebäudebezogenen Energiebedarf aus eigener Produktion decken und die daraus resultierende CO2-Bilanz auf Null senken.
  • Myclimate Klimawerkstatt: Das Projekt Klimawerkstatt ermöglicht Lernenden, ihre Ideen zum Klimaschutz zu verwirklichen.
  • Bikesharing velospot: Das Bikesharing Angebot im Schweizer Seeland.
  • Imagine Cargo: Unsere Freunde von ImagineCargo, mit denen wir schon beim SEIF Award auf dem Treppchen standen. Sie bieten die clevere Alternative zu traditionellen Kurierdiensten. Mit Velo und Bahn revolutioniert sie die Paketzustellung und senkt den CO2-Ausstoss markant.

Knackeboul: Heimlicher Höhepunkt des Abends

Bei den Apéro-Gesprächen wurde jedoch klar. Höhepunkt des Abends war Rapper Knackeboul, der dem anwesenden Corporate-Publikum, die Kunst des Beatboxen näher brachte. Bei Zurich CEO Masur holte er sich eine «Ghetto Fist» ab und mit seinem «Homie» aus der Zurich Procurement Abteilung spielte er kurzerhand einen geloopten Beat ein, über den er anschliessend eine astreinen Freestyle legte. Peace!

Was tun mit dem Preis?

Wir waren sehr überrascht, den Preis zu gewinnen. Plötzlich können wir in unserem sonst sehr knappen Startup-Budget über zusätzliches Geld verfügen, das wir bis anhin nicht einkalkuliert hatten. Wir laden alle anderen Startups und Projekte, die am Klimapreis etwas eingereicht haben, zu uns ins Büro zum Kaffee ein. Vielleicht gibt es ja eine Zusammenarbeitsmöglichkeit und wir könnten mit dem Geld bei euch Dienstleistungen einkaufen. Damit würden wir das Geld bestmöglich im Sinne des Klimapreises einsetzen. Habt ihr ein Idee? Einfach hier melden -> Kontakt

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